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Ladereglerdaten ins WWW

Ausführender Projektkonstrukteur: Frank Nebel


Aktueller Status:
  Projektstopp auf unbestimmte Zeit (15.12.2014)

Der SoSa (Solarsatellit) ist ein Gerät das die Daten der Laderegler, ins Internet auf
eine Portalseite überträgt, und jeder der die Zugangsdaten zu dieser Portalseite hat,
kann von jedem Ort wo das Internet verfügbar ist, die aktuellen Daten,
Archiv sowie Statistik der PV-Anlage einsehen.

Der SoSa basiert auf einem Raspsberry PI, und wurde von Frank Nebel programmiert ebenso
wie das Portal auf dem die Daten zu sehen sind.
Jeder Käufer des SoSa kann seinen eigenen geschützten Zugang bekommen.
Das Projekt von Frank befindet sich noch in der Entwicklung, aber es wird wohl noch im
ersten Halbjahr 2014 ein erster öffentlicher Portalzugang für das Gleichstromhaus eröffnet.

Hier noch einige Infos direkt von Frank zu dem SoSa-Projekt:

1. Über das Projekt
Das Projekt entstand aus dem Bedarf heraus, eine Ferienwohnung, welche mit einer Inselsolaranlage versorgt wird, zu überwachen. Im Detail ging es darum, festzustellen, welche Ladestände die Batterien haben, wieviel Eingangs- und Laststrom verursacht bzw. generiert wurde und ob Fehler innerhalb der PV-Anlage aufgetreten sind. Fakt ist, diese Idee lies sich nur mit einem Laderegler realisieren, der in der Lage war, Daten auszugeben, sprich über eine Schnittstelle die Daten ausgeben zu können und an ein System zur Analyse und Langzeitspeicherung zu übergeben. Nach Recherchen im Internet war klar, sowas gibt es noch garnicht! Und genau sowas baue ich jetzt!

2. Daten und Fakten
Das Projekte startete im Dezember 2013. Bisher sind geschätzte 30 Manntage (Stand 06.05.2014) an Aufwand in das Projekt geflossen. Seit März 2014 ist Thomas Zimmer als Beta-Tester mit an Board. Gemeinsam treiben wir das Projekt voran. Thomas testet den SolarSatellit und das Portal, ich behebe Fehler oder baue neue Features ein. Mit meiner kleinen Testanlage Zuhause hätte ich viele Themen garnicht festgestellt, die Thomas derzeit erkennt und mir mitteilt. Durch seine größere Anlage mit zwei Ladereglern entsteht eine gewisse Komplexität die bei der Entwicklung beachtet werden muss. Diese Vorstellung hätte ich nicht bekommen, mit meiner kleinen Inselsolaranlage.

3. Technisches
Es gibt zwei Komponenten, die zur Überwachung und Auswertung der Inselsolaranlage, neben dem Laderegler, erforderlich sind. Zum einen der SolarSatellit, welche nichts anderes ist als ein kleiner Linux Computer aus Basis des Raspberry Pi. Darauf läuft eine kommerzielle Software die in der Lage ist, Daten von Ladereglern einzusammeln und sie zu transportieren. Der SolarSatellit überträgt bzw. transportiert die Daten an das sogenannte Portal, welches nichts anderes ist, wie ein Server im Internet, auf dem ebenfalls eine kommerzielle Software läuft, die Daten verarbeiten, speichern und grafisch Aufbereiten kann. Das ermöglicht mit sehr wenig Aufwand eine tolle Auswertung und Analysemöglichkeit der eigenen Inselsolaranalge. Einfach, effizient und günstig. Der SolarSatellit kann mit Gleichstrom betrieben werden und benötigt etwa 0,4Ah (5V DC).

4. Entwicklung
Dezember 2013: Aufbau einer kleinen Inselsolaranlage mit einem Steca Tarom 4545. Erster Prototyp des SolarSatelliten gebaut und kleine Auswertungen auf einem lokalen Server dargestellt
Januar 2014: Der SolarSatellit geht in die Revision 2 und unterstützt die Datenübertragung ohne festen Internetanschluss, über ein integriertes 3G Modem. Das Portal entwickelt sich auf Version 1.0 weiter und es kommen neue Analysemöglichkeiten und Statistiken hinzu
Februar 2014: Der SolarSatellit geht in Revision 3 und wurde komplett überarbeitet. Sämtliche Eigenkonstruktionen (3G Modem, Schalter, LEDs, Spannungswandler etc.) fiel aufgrund der CE-Vorschriften in Deutschland weg und ein einfacher Raspberry Pi wurde stattdessen eingesetzt. Das Portal ist in Version 1.5 und viele Fehler wurden behoben, die Statistiken wurden ansprechender und detailgetreuer.
März 2014: Startschuss…Der SolarSatellit wurde in Revision 3 zum ersten Beta-Tester Thomas Zimmer übersandt. Thomas betreibt den SolarSatellit an zwei Ladereglern zur effizienten Überwachung seiner PV-Anlage. Das Portal wird in Version 2.0 veröffentlicht und Thomas zur Verfügung gestellt. Mittlerweile haben sich die Anzahl der Darstellungen verdoppelt und die Anzahl der bekannten Fehler wurden verringert.
April 2014: Der SolarSatellit ist weiterhin in Revision 3 im Einsatz und zeigt ein zuverlässiges Arbeiten. Das Portal entwickelt sich weiter und ein neues grafisches Design wurde eingeführt. Thomas arbeitet tatkräftig mit und meldet auftretenden Störungen und Fehler. Das Portal läuft in Version 2.5 stabil und zeigt derzeit keine technischen Fehler mehr.
Mai 2014: Der SolarSatellit hat regelmäßige Aussetzer, d.h. es kommen keine Daten mehr am Portal an. Die Ursachenanalyse läuft. Desweiteren muss die Stromzufuhr überarbeitet werden. Das Portal entwickelt sich weiter und zahlreiche neue Features werden im Laufe der nächsten Wochen hinzukommen. Das Portal zeigt sich als absolut stabil und funktionsfähig.

5. Wie geht das Projekt weiter?
Ziel ist, eine vollständig stabile Lösung bereitzustellen, die kostengünstig und einfach in der Installation ist, sowie eine Vielzahl an logisch gruppierten Auswertungen zur Verfügung stellt. Derzeit wird nur der Steca Tarom 4545 unterstützt. In Zukunft kommen jedoch weitere Laderegler hinzu. Sobald die „gröberen“ Fehler behoben sind, bekommen die Mitleser und Interessenten des Gleichstromhauses Zugangsdaten für die Anmeldung am Portal, sodass eine ständige Möglichkeit zur Betrachtung der PV-Anlage und dessen Strömen für alle Mitleser des Gleichstromhauses zur Verfügung steht.

6. Kontakt und Projektverantwortlicher
Der Projektverantwortliche ist Frank Nebel, der das Projekt in seiner Freizeit betreibt.

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