Schlagwort-Archiv: Fazit

Okt 01 2015

Vielen Dank euch allen

Irgendwann mußte es ja sein, dieses Gleichstromhaus-Projekt findet
nun seinen Abschluss. Zwar früher als geplant, aber trotzdem habe
ich ein gutes Gefühl dabei, da ich zeigen konnte was möglich ist.

Ich möchte euch allen für euer Interesse, eure Unterstützung
und rege Beteiligung danken. Herzlichen Dank !

Auch vielen Dank an die Sponsoren die mir mit ihren Produkten
geholfen haben und bereitwillig Auskünfte erteilten.

Mein Dank geht natürlich auch an meine Frau und meine Tochter die
mit mir dieses Abenteuer gegangen sind. Sie waren geduldig,
lernwillig und mit Begeisterung bei der Sache.

Wir werden dieses Gleichstromhaus weiter in dieser jetzigen Form nutzen,
jedoch wird, sofern wir im nächsten Winter (2016) hier noch wohnen werden,
eine komfortablere Pellet-Heizung eingebaut.

Auch wenn das Projekt sehr zeitaufwändig war und es mich manchmal
an meine Grenzen brachte, so bin ich froh es gemacht zu haben !

Die Sonne, ja die Sonne scheint für uns, für uns alle !

Thomas Zimmer

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Sep 21 2015

6 Monate autark mit 1kwp PV

Auch wenn der September erst in 9 Tagen endet, so kann ich doch
jetzt schon einmal behaupten das man, wenn man es so wie wir macht,
6 Monate im Jahr mit nur 1 kwp PV-Module seinen Energiebedarf decken kann.
Gut, für´s kochen nutzen wir auch unseren kleinen Gaskocher,
jedoch ist doch ganz klar, wenn man auf 12 Volt Gleichstrom setzt und
vernünftige Verbraucher einsetzt, dann funktioniert es einwandfrei

Wenn ich bedenke in wie vielen Foren von selbsternannten Experten,
geschrieben wurde und wird, das es vollkommener Blödsinn sei mit 12 Volt
ein Haus zu versorgen, oder gar generell mit Gleichstrom, dann kann ich weiterhin
nur lächeln. Sollen die doch die doppelte Anzahl an Akku´s kaufen um auf 24 Vollt
zu kommen und gar das vierfache um 48 Volt zu erreichen. Ich zeige das es
nicht notwendig ist ! In die Küche führt eine einzige 10 qmm Leitung, ebenso ins Bad,
der Rest im Haus sind einzig die normalen 3×1,5 qmm von der vorherigen 230 Volt
Installation. Man muss eben die entsprechenden Verbraucher einsetzen !!!

Ab Oktober werde ich dann, bei Bedarf, wieder mit einem 230 Volt Ladegerät
nachladen, diesmal aber mit einem Gerät das über ein gutes Preis/Leistungsverhältnis
verfügt und ich schon mehrfach ausprobiert habe. Ich berichte noch darüber.

Vermutlich werden wir in diesem Jahr weniger als 500 kwh 230 V Strom kaufen müssen,
und könnten, wenn wir jetzt anfangen würden mit Energie zu geizen, sicherlich
auch die 400er Grenze unterschreiten, jedoch sagte ich von Anfang an,
ich werde dieses Projekt nicht so gestalten das wir einen Energiemangel
„erleiden“ und unseren bescheidenen Komfort erschränken müssen.

Also, in der Autarkliste wird bestimmt der Monat September auch erscheinen,
und mit einem Lächeln werde ich es am Ende des Monats eintragen !

Wenn man an etwas glaubt, dann kann man es auch schaffen,
einzige Bedingungen sind… Leidenschaft (ohne Leiden), und… beginnen !

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Mai 24 2015

Frühjahrsputz fertig & Fazit

Es ist geschafft !
Das Haus ist komplett gereinigt.
Jeder Schrank, jede Komode, alle Böden, Fenster, Türen,
Tische, oder was auch immer ist sauber.

Wenn ich diesen Frühjahrsputz mit den vorherigen vergleiche,
dann kann ich ohne Zweifel feststellen das wohl jeder
Gegenstand „schmutziger“ war als sonst.

Fazit:

Mit einem Kaminofen den ganzen Winter zu heizen,
dazu noch ausschließlich mit Holz, macht viiiiiiel Schmutz.
Nicht nur direkt beim Heizvorgang oder Reinigen/Entleeren des Kaminofens,
sondern auch durch den meißt kaum bemerkbaren Qualm beim Nachlegen,
der sich als feiner Belag an den Decken, Tapeten, Türen, Fenstern und
allen weiteren Gegenständen festsetzt.
Dazu noch die superfeine Asche die sich in alle Ritzen,.Ecken und Kanten niederlegt.

Ein ganzes Haus mit einem Kaminofen zu heizen ist durchaus möglich,
doch es erfordert, in der Heizzeit, ständige Präsenz und permanentes
Reinigen um nicht ständig mit Staub und Ruß umgeben zu sein.
Man benötigt keine elektrische Energie zum Betrieb der Heizung,
und es ist unkompliziert. Jedoch.. sehr zeitaufwändig.
Wenn in einem Haushalt nicht mindestens eine Person permanent
Zuhause ist, kann man diese Art zu heizen nicht verwenden.
Auch wenn man Auslegeware oder helle Sofas etc. besitzt ist diese
Heizart auch nicht zu empfehlen.
Mal sehen wie wir das Gleichstromhaus II beheizen werden ?!?!?

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Mai 19 2015

3 Pers. duschen mit 12 Volt Strom ?

Seit ca. 8 Wochen duschen wir nun ohne den 28.000 Watt (!!!) 380 Volt Durchlauferhitzer,
und ohne eine Solarthermieanlage, sondern ausschließlich mit dem 12 Volt Gleichstrom
unserer PV-Module. Wie genau funktioniert das bei uns ?
Nun, wir haben einen 9 Liter Dispenser den wir mit fast 10 Liter kaltem Wasser füllen.
Über Nacht kann sich das Wasser der Raumtemperatur anpassen, und liegt dann bei ca. 20°C

DSC00276_(1024_x_768)Wenn wir duschen wollen, stecken wir einfach den HS-Sieder oben in die Öffnung,
und schalten mit dem Hochstromschalter den 12 Volt Strom frei.
Es fliessen ca. 32 Ampere. Keine Angst, 12 Volt Gleichstrom ist auch in Verbindung
mit Wasser vollkommen ungefährlich, im Vergleich zu 230 Volt Wechselstrom.

DSC00307_(1024_x_768)Nach 30 Minuten rühren wir das Wasser im Dispenser einmal um, da sich das heisse Wasser
oben ansammelt und mit dem unteren, kalten Wasser vermischt werden muss.
Nach weiteren 15 Minuten Aufheizzeit ist das Wasser auf ca. 40°C erwärmt.
Entweder duscht man dann gleich oder setzt den Deckel vom isolierten Dispenser drauf
und duscht später. Die Isolierfähigkeit von Dispensern ist aber nicht mit Thermoskannen zu vergleichen.

Nun wird einfach der Stecker von der Campingdusche in unsere normale 12 Volt Steckdose
gesteckt, und der Schlauch mit der daran befindlichen Pumpe in den Dispenser getaucht.
Dann den Duschkopf ausrichten oder in die Hand nehmen und den am langen
Stromkabel befindlichen, spritzwassergeschützten, Schalter betätigen..
Nun summt es ganz leise und man kann duschen.

DSC00414_(1024_x_768)Je nachdem wie stark man den Durchlauf am Duschkopf wählt,
schwankt die Duschzeit beträchtlich. Wir haben den Durchlauf um
ca. zwei Drittel geschlossen und können damit bequem und entspannt duschen.
Das Wasser wird sehr fein geperlt.

Nach dem duschen füllen wir den Dispenser gleich wieder mit kaltem Wasser,
damit es sich bis zum nächsten Einsatz wieder erwärmen kann.

Auch wenn es abenteuerlich anmutet so zu duschen, aber das ist es gar nicht !
Man duscht in seiner bisherigen Umgebung, das Wasser ist herrlich warm,
und es fliesst noch viel sanfter aus dem Duschkopf als bei normalem Leitungsdruck.
Einzig das man das Wasser vorher erwärmen muss ist der gravierenste Unterschied
und dass das Design der Dusche nun nicht gerade einen Designerpreis verdienen wird.

Fazit:

Das Duschen mit 12 Volt < all inklusiv > ist ohne großem Aufwand möglich.
Im Winter erwärmt man das Wasser zum duschen auf dem Kaminofen,
ab März bis Oktober mit dem 12 Volt PV-Strom.
Im Sieder habe ich nur zwei der sechs Heizstäbe in Betrieb, und trotzdem sind
die fast 10 Liter Wasser in nur 45 Minuten kuschelige 40°C warm.
Mit der leisen Pumpe und den feinen Löchern im Duschkopf ist ein entspanntes
duschen möglich. Wenn wir das so weiterführen, werde ich das Ganze noch schöner
machen, einen schöneren Schalter fest verbauen, kleinere Stecker/Steckdosen nutzen,
und einen „normalen“ Duschkopf auf eine entsprechende Durchflussmenge umbauen.

Hier geht es ja jetzt erstmal nicht darum ob etwas schön aussieht, oder schnell, schnell vonstatten geht.
Es geht darum ob man unkompliziert, ohne großen technischen Aufwand, einzig mit
einer kleinen 1 kwp PV-Anlage warm/heiss duschen kann.
Die Tatsache das dies geht, beweisen wir jeden Monat 24x.

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Mai 06 2015

Heizperiode beendet

Sicherlich wird es noch den einen oder anderen Tag geben an dem wir
unseren Kaminofen noch einmal „anwerfen“, doch überwiegend wird er nun
kalt bleiben. Ich bin froh das ich jetzt nicht mehr den Kaminofen am Abend vorbereiten darf,
und den Tag über Holz nachlegen muss.

Nun kann ich auch die Ventilatoren wegräumen, die zuverlässig Tag für Tag
in Betrieb waren. Sie werden wohl erst wieder im Hochsommer für Wind sorgen.

Kaminbesteck und Holzeimer etc. kommen nun auch ins Gartenhaus,
und lassen auch optisch den Winter in die Vergangenheit rücken.
Als nächstes steht der Frühjahrsputz an, und der wird sicherlich, wegen der
vielen feinen Asche der Heizmonate, etwas intensiver ausfallen.

Fazit:

Mit einem Kaminofen lässt sich ein Haus beheizen, keine Frage.
Mit unseren Holzbriketts und dem trockenen Holz aus dem Wald ist es auch eine
sehr umweltreundliche Variante im Winter für Wärme zu sorgen.
Doch darf man nicht ausser Acht lassen, das man permanent ans Haus gebunden ist.
Ständig muss Holz nachgelegt werden und lassen einem wenig Freiheit.
Maximal 2 Stunden kann man unterwegs sein, dann schafft man es evt. mit der Restglut
wieder das Feuer zu entfachen. Zur Routine wird es irgendwann das man am Abend
den Kaminofen für den nächsten Morgen wieder vorbereitet, und immer alles parat hat.
Jedoch kann ich mich nur schwer an die feine Asche gewöhnen die solch eine Heizvariante
mit sich bringt. Es ist unglaublich wieviel Staub und Asche in den Räumen bleibt.
Für den nächsten Winter heizen wir sicherlich wieder so, schließlich habe ich
fast das ganze Holz schon zusammen, aber ob es dauerhaft so sein wird ?
Das weiß ich jetzt noch nicht.

Das Beste aber ist, wir hatten es immer schön warm, und haben kein
Öl, Gas, Strom, oder sonstiges gebraucht. Nur Holz aus dem Wald.

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Apr 18 2015

Waschtag minus 22 Stunden

Einmal in der Woche waschen wir die Wäsche der vergangenen Woche:
Waschtag
Auch wenn bei uns das Wäsche waschen mit mehr Aufwand/Zeit verbunden ist,
so ist der Waschtag nicht wörtlich zu nehmen. Die Wäsche einer Woche
von 3 Personen, wobei meine Tochter manchmal Schmutzwäsche für Zwei produziert,
ist in ca. 2 Stunden fertig. Drei Waschgänge, die jeweils jeder zwei mal mit Klarwasser
gespült werden, verbrauchen insgesamt nur 110 Liter kaltes Wasser.
Der Vorteil ist das man seinen Wasserverbrauch selbst bestimmen kann,
und das man die Waschlauge auch für alle drei Waschgänge nutzen kann,
sofern die Wäsche nicht zu verschmutzt ist. Dabei wäscht man sinnvollerweise,
von weiss zu immer dunkler werdender Wäsche.

Dabei ist der Energieaufwand sehr gering, die kleine Campingwaschmaschine
könnte locker mit einem 80 Watt Offrgid Modul (bei wolkenlosem Himmel) betrieben werden.
Die 2.800 U/min Wäscheschleuder benötigt „etwas“ mehr Leistung, welche noch über
den Wechselrichter bereitgestellt wird.

Fazit:

Wäsche waschen ohne Waschvollautomat ist locker möglich,
die Abläufe spielen sich nach kurzer Zeit gut ein und man weiß wie
viel man der Waschmaschine und der Schleuder zumuten kann.
Klar ist aber auch, das es mit einem Waschhvollautomaten bequemer ist.
Die Frage ist nur, ob man mit der dann freien Zeit, die einem viel Strom kostet,
auch etwas sinnvolles anfängt.

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Apr 13 2015

Erweiterter Intervallbetrieb

Da man die Temperatur der Kühlbox nicht regeln kann,
bleibt nur die Regulierung über die Einschaltdauer.
Da wir unseren Kühlschrank < damals > immer bei ca. 12°C
eingestellt hatten, reicht uns diese Innentemperatur auch bei der Severin.
Somit habe ich nun folgenden Intervall der Schaltsteckdose programmiert:
7:00 an, 7:30 aus, 8:30 an, 9:00 aus, 10:00 an, 10:30 aus, 11:30 an… usw.
Also 30 Minuten eingeschaltet, eine Stunde ausgeschaltet.
In der Nacht, ab 22:00, ist die Kühlbox 30 Minuten eingeschaltet,
und dann für zwei Stunden ausgeschaltet.
Auf diese Weise haben wir eine Innentemperatur von ca. 10°C,
direkt nach der Betriebszeit, und ca, 12,5°C direkt nach der Ruhephase.

Vermutlich wird sich das im Hochsommer noch etwas ändern,
da dann die Aussentemperatur höher ist, dann werde ich entsprechend nachregeln.
Also, habe ich jetzt erst einmal die optimale Einschaltdauer gefunden.

Fazit:

Es muss keine teure Kompressor-Kühlbox sein, um eine kleine Menge
zu kühlen. Es gibt tatsächlich auch leise Kühlboxen, die auch optisch
und haptisch zu gefallen wissen.
3,7 Ampere verbraucht die Kühlbox an Energie, doch da sie in der
Jahreszeit benutzt wird in der sowieso sehr viel Energie vorhanden ist,
fällt dies kaum ins Gewicht. Wenn man dann auch noch einen Intervallbetrieb
durch eine Schaltuhr realisiert, halbiert resp. drittelt sich der Energieverbrauch auch noch.

Für unsere vegetarischen/veganen Bedürfnisse reicht diese Peltier-Kühlbox
von Severin vollkommen aus. Und, sie ist angenehm leise.

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Apr 11 2015

Kühlleistung der Kühlbox

Die KB 2922 durfte heute zeigen wie gut sie im Dauerbetrieb und im Intervallbetrieb kühlt.
Gefüllt habe ich sie mit 2x 1 Liter Soja-Reis-Milch, 1 Liter Orangensaft, 1x Tofuwürtchen,
1x Tofu-Curry-Bratlinge, und ein halbleeres Glas Apfelmark.

DSC00292_(1024_x_768)Alle Produkte haben eine Temperatur von ca. 22°C, ebenso wie die Kühlbox selbst
und auch die Umgebungstemperatur.

Starttemperatur: 22,3°C – Dauerlaufbetrieb
Nach 60 Minuten: 15,1°C
Nach 120 Minuten: 12,3°C
Nach 180 Minuten: 10,6°C
Nach 240 Minuten: 9,9°C
Nach 300 Minuten: 8,9°C

Die Temperatur blieb dann auch bei ca. 8,5°C,
was einer normalen Kühlschrankleistung entspricht.

Intervallbetrieb:
Nachdem die Kühlbox nun mit dem obigen Inhalt heruntergekühlt war,
habe ich den Intervallbetrieb gestartet, den ich durch meine Schaltuhr
realisieren kann, dies ist also kein Feature der Kühlbox !
30 Minuten eingeschaltet, 30 Minuten ausgeschaltet, 30 Minuten eingeschaltet …… usw.
In den 30 Minuten, in der die Kühlbox ausgeschaltet ist,
steigt die Temperatur lediglich um 0,8°C an, bei einer Umgebungstemperatur von 22,3°C.
In den folgenden 30 Minuten des Betriebs kann sie diesen Temperturanstieg wieder herunterkühlen.
Der Energiebedarf halbiert sich bei dieser Betriebsart !

Fazit:

Eine gute und günstige Kühlbox die Severin da auf den Markt gebracht hat.
Sie arbeitet L E I S E und bietet mit einer guten Kühlleistung bei einem
Energiebedarf von 3,8 Ampere, bei 12 Volt, genau das was wir wollen:
Ein gutes Preis/Leistungsverhältnis !
Ihr erfrischendes Design, die frühlingshafte Farbgebung, das wertige Material
und der leise Betrieb haben mich überzeugt.
Diese Peltier-Kühlbox ist genau richtig für das Gleichstromhaus.

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Apr 06 2015

Braten mit 500 Watt

Normalerweise heisst es ja man solle den passenden Topf zur entsprechenden
Herdplatte benutzen, keinesfalls einen zu kleinen Topf verwenden.
Es leuchtet auch ein, die Hitze würde am Topf vorbei ziehen, und den Raum
erwärmen, statt den Boden des Topfes.
Bei der RK 501 ist es eher anders herum. Deren 8 cm Herdplatte wird von
allen normalen Töpfen und Pfannen weit überragt. Das es mit dem Kochen
gut klappt, hat sie ja schon bewiesen, doch mit einer 26er Pfanne braten,
deren Boden einen Durchmesser von 18 cm hat, kann das klappen ?

Also, Sonnenblumenöl in die Pfanne, die RK 501 auf höchste Stufe,
und nach ein paar Minuten bruzelt es.
Heute brate ich hintereinander, 5 Tofu-Bratwürstchen, Kartoffelecken,
und ein Rührei (wir essen zwar keine Eier, aber als Demo für euch gebraten).

DSC00229_(1024_x_768) DSC00231_(1024_x_768)DSC00234_(1024_x_768)Das Ganze ging alles so schnell, das am Ende nichts kalt war,
obwohl ich es hintereinander gebraten habe.
Auch wenn es nur eine 8 cm Herdplatte ist, ist die Pfanne auch am
Rand so heiss, das es da brät.
Diese kleine Herdplatte hat uns restlos überzeugt.

Fazit:
Wenn eine Herdplatte gut gebaut ist, und gut geregelt wird,
dann hat man auch mit 500 Watt einen echten Tiger im Tank.
Kartoffeln, Hirse, Nudeln, Gemüse kochen. Tofu-Würstchen,
Kartoffelecken, Bratkartoffeln und Eier braten, alles kein Problem.
Und das, ohne einen großen Wechselrichter zu benötigen.
500 Watt !

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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Mrz 16 2015

Ergebnis – Ladegeräte bis 10 A

! Bitte beachten !

Meine Messwerte beruhen auf privat gemachte Erfahrungen mit normalen
Messgeräten der Konsumerklasse. Ich mußte leider die Erfahrung machen
das nicht jedes Messgerät die Verbrauchsdaten von jedem Gerät vernünftig ausmessen kann.
Daher sind meine Messdaten auch nur Anhaltspunkte und ich kann mich dafür auch
nicht 100% verbürgen, da ich keine geeichten und hochprofessionellen Messgeräte verwende.

Nachdem mir ein User mitteilte (hier) das mein bisher eingesetztes Ansmann Ladegerät,
einen schlechten Wirkungsgrad besitzt, habe ich aus einer großen Menge am
Markt befindlicher Geräte sieben Stück ausgewählt um deren Wirkungsgrad zu testen.
Preislich liegen sie im Bereich von 32.- Euro bis 150.- Euro, und jedes ist in der Lage mit bis zu 10 Ampere zu laden.

Als Maßstab habe ich die Daten meines bisherigen Ansmann Ladegeräts herangezogen:
24 Stunden laden mit 10 Ampere, verbrauchte 7,55 kWh an 230 Volt Strom.
Ausgewählt habe ich Ladegeräte aus dem Modellbaubereich sowie für Kfz.

Vorweg, geladen haben Sie alle gut, keines ist ausgefallen, und nur zwei haben
sehr stark nach Chemie gerochen. Die Ausstattung war ganz unterschiedlich,
ebenso die Qualität der Batterieklemmen. Für mich war jetzt aber erst einmal
der Wirkungsgrad wichtig und das Preis/Leistungsverhältnis.

Fünf dieser sieben Ladegeräte lagen beim 230 Volt Verbrauch zwischen, 4,30 kWh
bis 8,46 kWh für 24 Std. laden mit 10 Ampere. Also ähnlich dem Ansmann.
Zwei sind aber definitiv besser im Wirkungsgrad. Zum einen das teuerste
Ladegerät, welches Schweden sein Heimatland nennt, zum anderen das neue
AEG LL 10.0 das gerade erst auf den Markt gekommen ist.

DSC09880_(1024_x_768)

AEG LL 10.0

Mit erstaunlichen 3,45 kWh Verbrauch, für 24 Std. Ladezeit mit 10 Ampere,
hat es einen richtig guten Wirkungsgrad und kostet mit knapp 100.- Euro (+/- 10.- € )
auch noch ein ganzes Stück weniger als das teuerste Gerät mit einem ähnlichen Wirkungsgrad.

Es ist absolut erstaunlich, 7,55 kWh verbraucht das eine Ladegerät, und nur 3,45 kWh
verbraucht das andere für die gleiche Leistung die es abliefert, nämlich 24 Std mit 10 Ampere
einen Akku zu laden. Ich muss ehrlich sagen, das hätte ich niemals gedacht !

Dazu kommt eine gute Bedienbarkeit, gute Anschlussklemmen, sogar Ringösen sind dabei,
ein leiser Betrieb und keine unangenehmen Gerüche nach Chemie.

Klar, das dieses Ladegerät nun meine Empfehlung ist.

Wenn ich überlege, das ich von den Ansmann Ladegeräten im vorletzten Winter 3 Stück gleichzeitig
in Betrieb hatte um meine Akkubank zu laden, oh je, was habe ich da an Energie „vernichtet“.

Fazit:

Das Teuerste ist nicht immer das Effizienteste.

Weitere Informationen findet ihr hier auf der Seite von AEG-Automotive.com
In meiner Produktliste findet ihr das Ladegerät: hier

Die Sonne scheint für uns

Thomas Zimmer

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